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Was bisher geschah …

Montag, 2. Oktober 2017: Ein Blick auf mein Handy verrät mir, dass es gerade mal 07:00 Uhr morgens ist. Normalerweise würde ich es um diese Zeit höchstens schaffen, mir meine Decke noch ein Stück höher über meinen Kopf zu ziehen. Doch ab jetzt läuft es anders. Aufstehen und mich für den bevorstehenden Arbeitstag als Praktikantin bei Krempel & Co. Werbeagentur bereitmachen ist angesagt.

Mein Platz für die nächsten sechs Monate befindet sich nicht mehr in einer der schrecklich  lilafarbenen Hörsäle. Von nun an nehme ich vor einem modernen Arbeitsplatz auf einen bequemen Drehstuhl Position ein. Nur Parkplätze sind hier ebenfalls eine knappe Ressource. Wie auch auf dem Hochschulparkplatz kämpfe ich mit überfüllten Stellplätzen und engen Lücken. Zum Glück habe ich mir die Stellenanzeige auf der Homepage mit Vermerk auf die mangelnde Anzahl noch mal durchgelesen, meinen Morgen genau durchgeplant und mich rechtzeitig auf den Weg gemacht. So schaffe ich es pünktlich um 09:00 vor die Türe der Krempel & Co. Werbeagentur.

Sofort werde ich freundlich von Melanie Österle (inzwischen verheiratet und mit neuem Nachnamen: Hörmann) begrüßt. Doch irgendjemand fehlt noch? Herr Krempel ist noch nicht da. Aber Melanie weiß auch Bescheid und zeigt mir meinen zukünftigen Arbeitsplatz. Kaum habe ich meinen Bereich zwischen den großen Glastüren erkundet, kommt auch schon Herr Krempel in die Agentur und heißt mich ebenfalls willkommen. Ich werde über die aktuellen Projekte informiert und sofort in das erste Projekt eingeplant.

Mittwoch, 7. Februar 2018: Nun sind ungefähr 5 Monate vergangen und ich habe einiges zu berichten.

Meine Spezialität war es, passende Aufgaben für mich zu finden. Das war nicht immer einfach, da ich ohne großes Vorwissen hier rein platze. Trotzdem war ich immer beschäftigt.

Von Texte für Facebook und Blog formulieren, über das Fotografieren von Produkten bis zur Bastelstunde. An Vielfältigkeit fehlte es bisher nicht. Immer wieder durfte ich bei den Projekten mitarbeiten. Ich konnte miterleben, wie Webseiten entstehen. Dabei machte ich auch Bekanntschaft mit dem Programm WordPress, welches mir in den nächsten Semestern sicher noch öfter begegnen wird. Zu dem setzte ich einen neuen Rekord im Bilderfreistellen. Knappe 200 Bilder wurden von mir von ihrem weißen Hintergrund befreit.

Wie im Flug vergingen für mich die ersten Monate. Mein erster Eindruck:

Eine spannende Abwechslung zum bloßen Zuhören in den Hochschulräumen, nette Kollegen und jede Menge coole Projekte.

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