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Erste Woche

Zack! Und schon ist eine Woche vorbei. Wer denkt, dass ich bis jetzt nur typische Praktikantenaufgaben, wie Kaffee kochen oder die Spülmaschine ausräumen zu erledigen hatte, den muss ich enttäuschen.

Zwar ging es erst mit Papier zurechtschneiden und dem Blogeintrag schreiben los, aber dann wurden die Aufgaben immer anspruchsvoller.

Das erste Computerprogramm mit dem ich zu kämpfen hatte war Excel. Jedermann kennt es. Manche meiden es, manche lieben es. Meine Meinung war recht neutral, da ich nur ein einziges Mal in der Schule damit zu tun hatte. Aufgabe war, für das Projekt „Ulm handelt!“, die ganzen Adressen der Einzelhändler aus Ulm und Umgebung in eine wunderschöne Excel Tabelle zu übertragen.

Wunderschön war sie nach einer Weile dann aber doch nicht mehr, da es über 1.000 Postleitzahlen zu kopieren und wieder einzufügen gab, die irgendwann vor den Augen zu verschwimmen begangen. Jedoch war das ein gutes Training für das Gedächtnis, denn jetzt kann ich ein paar mehr auswendig.

Weiter ging es mit dem Vergleichen verschiedener Preise von Druckereien, die ihre Angebote per Email zugeschickt hatten. Dort traten die Probleme spätestens beim Skonto abziehen auf, da ich in Prozentrechnung und in Mathe allgemein nicht wirklich die Begabteste bin. Aber auch das wurde schnell geklärt und vor der Hürde muss ich keine Bedenken mehr haben.

Später konnten die Daten dann mithilfe des Adobe Illustrator in ein Liniendiagramm umgewandelt werden mit jeglichem Schnickschnack den man dabei haben möchte.

Was mein Interesse natürlich auch geweckt hat, ist Photoshop. Zwar kann ich nicht während der Arbeit eigene Fotos verschönern, aber dafür durfte ich für den neuen Phocos-Katalog ein paar Vorschauseiten für unsere eigene Seite gestalten. Mit ein bisschen Übung und viel Hilfe von Melanie ging das dann auch richtig gut. Bei den ganzen Hilfswerkzeugen und Möglichkeiten, die einem da geboten werden, kann man wahrscheinlich ganze Wochen an einem Bild rumwerkeln und viel Zeit damit verbringen bis die eigene Zufriedenheit erreicht ist.

Zwischendurch beobachte ich ab und zu heimlich Tanja, die gerade dabei ist mich als kleine Figur abzubilden. Mal schauen ob mich meine Freunde und meine Familie gleich erkennen. Das Ergebnis könnt ihr dann hoffentlich bald bei den anderen Teammitgliedern vorfinden.

Die zweite Woche fing übrigens auch gut an, da ich nun die glückliche Besitzerin einer übrig gebliebenen XXL Lebkuchenbox bin. Allerdings muss ich noch schauen wie ich die nach Hause bringe, aber bis dahin esse ich einfach schon ein bisschen was, dann ist das ganze „Ding“ nicht mehr ganz so schwer.

Bis bald und liebe Grüße, Hannah

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