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Als Kontakter Kontakte knüpfen und pflegen

Wer einen Job sucht, bei dem Abwechslung und sehr viel Kommunikation an der Tagesordnung stehen/garantiert sind, sollte sich überlegen als Kontakter – auch Berater genannt – zu arbeiten. Als Kontakter ist man die Schnittstelle zwischen Agentur und Kunde. Man ist verantwortlich für den Informationsaustausch und die Zufriedenstellung beider Seiten, wobei letzteres oft gar nicht so einfach ist, aber dazu später mehr …

Was?

Der Kontakter nimmt die Briefings des Kunden entgegen und filtert anschließend relevante Informationen heraus, hinterfragt gegebenenfalls einzelne Punkte und arbeitet das Ganze so auf, dass er die Ergebnisse den entsprechenden Mitarbeitern der Agentur weitergeben kann. Ohne Kontakter wäre ein Chaos vorprogrammiert, weil schon bald niemand mehr so richtig wüsste, wer sich in welchen Belangen an wen wenden muss. Ein Hoch auf den Kontakter.

 

Und außerdem? / War´s das schon?

Wichtig ist auch, dass der Kontakter ständig Augen und Ohren bezüglich neuer Kunden offen hält, denn er ist für die Neukundengewinnung zuständig. Hier helfen nicht selten Kontakte weiter. Aber auch über spezielle Plattformen können Unternehmen und Agenturen „zueinander finden“. Hier sind Durchhaltevermögen, Fingerspitzengefühl und ausreichend Know-How unabdingbar. Viele Kunden sind „ganz schön harte Brocken“ und lassen einen lange zappeln, bis sie anbeißen. Da heißt es dranbleiben, dranbleiben, dranbleiben. Wichtig dabei: Der Kontakter muss mit dem nötigen Feingefühl vorgehen, um den Kunden nicht abzuschrecken oder ihn womöglich zu nerven.

 

Womit?

Kunde und Kontakter kommunizieren im Normalfall über das Telefon oder per E-Mail. Bei größeren Projekten eignen sich aber auch regelmäßige Treffen – sogenannte Status-Meetings – um den aktuellen Stand der Dinge zu besprechen.

 

Muss das sein?

Häufig steht man als Kontakter zwischen den Fronten, weil man es möglichst beiden Seiten recht machen sollte: Der Kunde hat Bedürfnisse, auf die man so gut wie möglich eingehen sollte, denn „Kunde ist König“. Auf der andere Seite muss man diesem aber auch seine Grenzen aufzeigen, wenn zum Beispiel der gewünschte Termin zeitlich nicht realistisch ist. So kann man sich viel Ärger mit den Kollegen aus der Kreation ersparen, denn diese beschweren sich, wenn die Fristen zu knapp gelegt sind, um mit der Arbeit fertig zu werden. Und das tun sie für gewöhnlich beim Kontakter.

 

Wie?

Eine wichtige Charaktereigenschaft des Kontakters ist Durchsetzungsvermögen. Er hat das Projekt mit seinen Meilensteinen im Überblick und hat dafür zu sorgen, dass diese fristgerecht erfüllt werden. Hierfür muss er die Arbeitsergebnisse oder Zwischenschritte, die er mit dem Kunden abgesprochen hat, bei der Kreation einfordern.

 

Wo?

In regionalen Agenturen ist der Kontakter aufgrund der geringen Arbeitsteilung ein echter Allrounder, der mitunter die Aufgaben der strategischen Planung, des Traffic, des Produktioners und des Texters übernimmt. Dies bringt für ihn den Vorteil mit sich, dass er ein breites Spektrum an Werbeprojekten betreuen und sehr abwechslungsreiche Aufgaben übernehmen darf. Zudem herrschen in regionalen Agenturen flache Hierarchien, was ihm ermöglicht schnell eigenverantwortlich Projekte zu übernehmen

 

Sonst noch was?

Meist wird von Kontaktern vorausgesetzt, dass sie ein betriebswirtschaftliches Studium mit Schwerpunkt Marketing, Medien oder Kommunikation absolviert haben. Einen speziellen Studiengang oder Ausbildungsberuf gibt es nicht.

 

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